5 Tipps für die perfekte Bewerbung

5 Tipps für die perfekte Bewerbung Bewerbungstipps

Über 100 Bewerbungen erhalten größere Unternehmen auf Fachstellen im Durchschnitt. Damit Ihre Bewerbung nicht im Dschungel der Mitbewerber untergeht, haben wir 5 Tipps zusammengefasst, welche garantieren, dass Ihre Bewerbung gelesen wird!

Nr. 1: Aufbau der Bewerbungsmappe

Wie im gesamten Bewerbungsprozess heißt es auch hier: Der erste Eindruck zählt! Teure Bewerbungsmappen springen dem Personaler direkt ins Auge und zeigen, hier hat sich der Bewerber Mühe gegeben. Simpel zusammengetackerte Blätter, lose geordnete Bewerbungen oder billige Bewerbungsmappen, die schon beim Anschauen auseinanderfallen haben bereits im Vorfeld verloren. Alles nur unsortiert in die Mappe zu stecken hilft jedoch auch bei der elegantesten Verpackung nicht weiter. Der typische Aufbau einer Bewerbungsmappe sollte daher immer wie folgt sein: Anschreiben: Das Anschreiben kommt bei Mappen mit Sichtfenster oder durchsichtigem Cover an die erste Stelle. Bei undurchsichtigen Mappen liegt das Anschreiben auf der Mappe auf, fixiert durch eine Büroklammer. Als nächstes kommen in folgender Reihenfolge: Deckblatt, Lebenslauf, Zeugnisse, Referenzen und sonstige Zertifikate. Der Aufbau bzw. die Anordnung sollten dabei auch bei Online-Bewerbungen im pdf-Format beibehalten werden. 

Nr. 2: Das Bewerbungsfoto

Auch wenn ein Bewerbungsfoto mittlerweile weggelassen werden kann sollten Sie es dennoch weiterhin einfügen. Einzige Ausnahme: Das Unternehmen bittet ausdrücklich um eine anonyme bzw. fotolose Bewerbung. In allen anderen Bewerbungsverfahren haben Studien gezeigt, dass Personaler Bewerbungen mit Foto (teilweise auch unbewusst) Bewerbungen mit Fotos vorziehen. So kann sich direkt und sprichwörtlich ein Bild vom Bewerber gemacht werden. Beim Bewerbungsfoto sollte analog wie auch bei der Bewerbungsmappe darauf geachtet werden, dass Klasse vor Masse geht. Ein eigenes Foto sollte – außer Sie bewerben sich als Fotograf/in – nicht genutzt werden. Investieren Sie das Geld in ein professionelles Bewerbungsshooting, bei welchem auch auf Mimik, Haltung und Hintergrund geachtet wird.

Nr. 3: Das richtige Papier

Sie haben eine elegante Bewerbungsmappe gefunden und ein professionelles Bewerbungsfoto erstellen lassen? Dann begehen Sie nicht den Fehler und nutzen Sie Ihr Standard-Kopierpapier. Bei ca. zwei Dritteln aller Personaler entscheidet auch die Optik und Qualität der Bewerbungen über die weitere Behandlung. Heben Sie sich durch dieses Wissen hervor und nutzen Sie stärkeres Papier. Dieses fühlt sich nicht nur griffiger an, wenn Ihre Bewerbung gelesen wird, sondern zeigt auch wieder, dass Sie den Job tatsächlich wollen.

Nr. 4: Passen Sie Ihren Lebenslauf an

Der Lebenslauf ist mit der kritischste Inhalt Ihrer Bewerbung, weswegen Sie ihm besonders Aufmerksamkeit schenken sollten. Einerseits stellt der Lebenslauf den Teil der Bewerbung dar, welchen die meisten Personaler zuerst lesen. Schließlich können hier alle für das Unternehmen relevante Fakten des Bewerbers schnell erfasst werden. Gleichzeitig ist es aber auch der Teil, welchem am wenigsten Zeit gewidmet wird. Machen Sie sich dies beim Erstellen Ihres Lebenslaufs bewusst und versuchen Sie möglichst nahe an die goldene Mitte zu kommen: Führen Sie alle wichtigen Informationen auf, ohne es gleichzeitig ausufern zu lassen. Das magische Zauberwort in diesem Fall heißt Übersichtlichkeit. Nicht umsonst hat sich der tabellarische Aufbau des Lebenslaufs in den letzten Jahren durchgesetzt und ist zum Standard geworden. Nennen Sie alle formalen Informationen über sich selbst, reduzieren Sie sich dabei aber auf stichwortartige Fakten. Ausgeschriebene Sätze haben im Lebenslauf genau sowenig verloren wie tiefergehende Kommentare.

Aufgeführt werden sollten auf jeden Fall Name, Geburtstag, Anschrift, Ausbildung, Berufserfahrung und besondere Qualifikationen (Weiterbildungen, Zusatzqualifikationen, Sprachen). Interessen können das Ganze, vor allem wenn Sie einen Bezug zur angestrebten Position haben, abrunden. Achten Sie dabei, dass der Lebenslauf chronologisch aufgebaut ist und am Ende unterschrieben wird. Übrigens: Auch wenn im Lebenslauf und der Bewerbung die Wahrheitspflicht gilt, bedeutet dies nicht, dass Sie auch alles aufführen müssen. Längere Krankenhausaufenthalte, Schwangerschaften, etc. können durchaus weggelassen werden. Um sich bereits beim Lebenslauf aus der Masse von Bewerbungen hervorzuheben sollten Sie die angestrebte Stelle bereits in diesem nennen. Dadurch zeigen Sie dem Unternehmen, dass dies kein Lebenslauf von der Stange ist, sondern Ihre Bewerbung genau für diese Stelle geschrieben wurde.

Nr. 5: Erstellen Sie ein persönliches Anschreiben

Wenn Sie alle Fakten zu sich selbst im Lebenslauf aufgeführt haben wird es Zeit, auch die persönliche Motivation für den Sprung ins neue Unternehmen darzulegen. Genau diesem Zweck dient das Anschreiben. Wiederholen Sie also nicht nur ausgeschrieben Ihren Lebenslauf, sondern zeigen Sie dem Personaler, wieso er unter den anderen Bewerbern genau Sie einstellen sollte. Erinnern Sie sich dabei an Ihre Schulzeit zurück, als Sie Aufsätze schreiben mussten: Der Aufbau Einleitung, Hauptteil, Höhepunkt, Schlussteil gilt auch für ein Bewerbungsanschreiben. Der „Höhepunkt“ sollte dabei der Bezug zur angestrebten Position und dem Unternehmen darstellen. Kurz dargestellt: Was hat das Unternehmen davon, Sie einzustellen? Das ganze eingerahmt mit einer auf die Stelle zugeschnittenen Einleitung und einer netten Schlussformel steigert Ihre Chancen mehr als erheblich!

Der Lebenslauf ist überarbeitet, das Anschreiben personalisiert und auf die zukünftige Stelle zurechtgeschnitten, und alles ist bereit zum Ausdruck? Widmen Sie Ihrer Bewerbung noch einen zweiten Blick und achten Sie dabei auf die 5 häufigsten Fehler, welche bei Bewerbungen gemacht werden:

Die 5 häufigsten Bewerbungsfehler

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