Was sich 2022 für Arbeitnehmer ändert

Was sich 2022 für Arbeitnehmer ändert

Auch 2022 hat die Regierung wieder gute Neuigkeiten für Arbeitnehmer parat. Was sich bei Mindestlohn, Freibetrag, Arbeitsunfähigkeit, Corona-Bonus und Firmenwagen ändert haben wir euch hier zusammengestellt!

Mindestlohn

Der gesetzliche Mindestlohn steigt dieses Jahr weiter an. Ab 1. Janaur gilt ein Betrag von 9,82 Euro, ab 1. Juli 2022 erhöht er sich weiter auch 10,45 Euro.

Freibetrag und Sachleistungen

Statt bisher 44 Euro können Arbeitnehmer Sachbezüge in Höhe von 50 Euro steuerfrei vom Arbeitgeber erhalten. Allerdings haben sich auch die Regelungen, was als Sachbezug gilt, weiter verschärft. Seit Jahresbeginn dürfen Gutscheine oder Geldkarten nur noch dann als Sachbezug behandelt werden, wenn sie nur bei einem begrenzten Kreis von Stellen (Akzeptanzstellen) einlösbar sind.

Auch steigt der sog. Grundfreibetrag für die Einkommensteuer auf 9.984 Euro für Alleinveranlager, bzw. auf 19.968 Euro für Zusammenveranlagungen an. Der Unterhaltsfreibetrag steigt ebenfalls auf 9.984 Euro.

Arbeitsunfähigkeit

Ab 1. Juli 2022 soll es soweit seit: Die elektronische Meldung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (AU) durch die Krankenkassen an die Arbeitgeber kommt. Die elektronische AU erstetzt die bisherige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung im Papierformat. 

Corona-Bonus

Beim Corona-Bonus, welchen Arbeitgeber ihren MitarbeiterInnen in Höhe von 1.500 Euro steuer- und sozialabgabenfrei auszahlen können wurde die Auszahlungsfrist bis 31. März 2022 verlängert. 

Firmenwagen

Zu guter Letzt noch eine positive Nachricht für alle elektrischen Firmenwägen: Zur Förderung der Elektromobilität kann der Bruttolistenpreis, welcher bei der sog. Ein-Prozent-Methode der Besteuerung privat genutzter Firmenautos angesetzt wird, bei E-Autos und Hybdridfahrzeugen auf die Hälfte bzw. ein Viertel reduziert werden. Bei Pkw mit einem Bruttolistenpreis über 60.000 Euro allerdings nur noch dann, wenn die Fahrzeuge weniger als 50 Gramm CO2 pro Fahrkilometer ausstoßen und der Elektromotor eine Mindestreichweite von 60 Kilometern erfüllt.

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